6. Austauschtreffen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das für den 21.4.2020 im Rahmen unseres AMIF geförderten Projektes „Rückkehr und Beratung Hamm“ geplante Austauschtreffen für Rückkehrberater in Hamm ist abgesagt!

So möglich wird das Treffen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Wir informieren Sie, sobald es uns möglich ist!

Wir wünschen allen Kraft, Geduld und vor allem Gesundheit!“

Mit freundlichem Gruß

Eva Schwamborn

Projektleitung

5. Austauschtreffen des Projekts „Rückkehr und Beratung Hamm“ des DRK KV Hamm e. V.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Rahmen unseres AMIF geförderten Projektes „Rückkehr und Beratung Hamm“ laden wir Sie/Euch herzlich zu unserem fünften Austauschtreffen ein!

Das Treffen findet am Mittwoch, den 05.02.2020 von 9:30 – 16:00 Uhr, im DRK Kreisverband Hamm e.V. Brüderstraße 59, 59065 Hamm statt.

Wir werden uns mit den Neuerungen REAG/GARP und der Beschäftigungsduldung beschäftigen. Im Anschluss haben wir Zeit für Austausch über weitere aktuelle Fragen eingeplant.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf max. 20 Personen begrenzt.

Die Anmeldefrist endet am 22.01.2020.

Fahrtkosten und Verpflegungskosten können nicht übernommen werden.

Wir freuen uns, Sie/Euch am 05.02.2020 begrüßen zu können, wünschen Ihnen/Euch bereits jetzt eine gute Anreise.

Mit freundlichem Gruß

Eva Schwamborn (Projektleitung)

Einladung Austauschtreffen DRK Hamm

Artikel Rückkehrberatung

 


Projektauswertung 2. Halbjahr

Projektauswertung 2. Halbjahr

Kofinanziert durch die Stadt Hamm, in Zusammenarbeit mit den Kreisen Warendorf und Kreis Soest.

Projektzeitraum:   30.06.2018 – 29.06.2020

Berichtszeitraum:            01.01.2019 – 29.06.2019

Projektteam:          Frau Schwamborn (Projektleitung und Beratung), Frau Schwarz (Beratung), Frau Schmidke (Projektassistenz 1), Frau Schwarzer/ Frau Lüdtke (Projektassistenz 2), Herr Nasser (Dolmetscher)

Im Zeitraum vom 01.01.2019 – 29.06.2019 nutzten 139 Personen, darunter 41Kinder das Angebot der Erstberatung des Projekts „Rückkehr und Beratung Hamm“. Die Menschen kamen aus 26 verschiedenen Ländern.

In 34 Fällen wurde dann für insgesamt 51 Personen, in 18 Länder (34 männlich, 17 weiblich, darunter 12 Kinder) die freiwillige Rückkehr von unserer Rückkehrberatungsstelle unterstützt.

Die Hauptrückkehrländer waren Georgien (5 Fälle, 7 Personen) und Serbien (2 Fälle, 6 Personen) sowie die Mongolei (2 Fälle, 6 Personen).

In 10 Fällen unterstützten wir bei der Beschaffung von Reisedokumenten.

35 Personen haben vor oder nach ihrer Rückkehr eine aus dem AMIF finanzierte Reintegrationshilfe erhalten.

In sechs Fällen konnte den Rückkehrern ein Zuschuss für Existenzgründung gewährt werden. Dabei handelte es sich um zwei Familien, je eine aus Georgien und der Mongolei, sowie drei allein zurückkehrende Menschen aus dem Libanon, Angola und Armenien. Es konnte eine Imkerei, eine  Autowerkstatt, ein Café, ein Mini Market, eine Holzschnitzerei und ein Bekleidungsladen mit zusätzlichem Verkauf von selbstgemachtem Essen unterstützt werden.

Die Rückkehr von 41 Personen wurde direkt mit Mitteln des AMIF kofinanziert.

In acht  Fällen war die Beantragung einer medizinischen Begleitung notwendig.

Die „schnellste Rückkehr“ dauerte 7  Tagen von der Erstberatung bis zur Ausreise nach Aserbaidschan.

Die zeitintensivste Beratung in diesem Zeitraum mit erfolgter Ausreise (Indien) dauerte 14 Monate.

Am 19.02.2019 veranstaltete unsere Beratungsstelle das zweite Austauschtreffen für Rückkehrberater/innen aus NRW. Das Angebot wurde von 21 Rückkehrberatern*innen angenommen. Als Referenten waren die für die medizinische Begleitung durch IOM beauftragten Herren der Firma Melonet da.

Anschließend konnten aktuelle Fragen geklärt werden.

Am 25.06.2019 veranstaltete unsere Beratungsstelle das dritte Austauschtreffen für Rückkehrberater/innen aus NRW. Das Angebot wurde von 29 Rückkehrberatern*innen angenommen.

Als Referenten konnten wir Mitarbeiter der IOM (Internationale Organisation für Migration) begrüßen, die den Teilnehmer*innen das aktuell online gestellte „Online Antrags Modul“ vorstellten.

Viertes Austauschtreffen des Projekts „Rückkehr und Beratung Hamm“ des DRK KV Hamm e. V.

Im Rahmen des AMIF geförderten Projektes „Rückkehr und Beratung Hamm“

wird am Dienstag, den 12.11.2019 von 9:30 – 16:00 Uhr das 4. Austauschtreffen für Rückkehrberater aus NRW  im

DRK Kreisverband Hamm e.V.
Brüderstraße 59
59065 Hamm

stattfinden.

Hierzu sind der

eingeladen.

Im Anschluss wird ein Austausch über aktuelle Fragen in der Rückkehr stattfinden.

Um Anmeldung wird gebeten!

Rückblick “Rückkehr und Beratung Hamm” 2018

Projektauswertung 1. Halbjahr

Kofinanziert durch die Stadt Hamm, in Zusammenarbeit mit den Kreisen Warendorf und Kreis Soest.

Projektzeitraum:   30.06.2018 – 29.06.2020

Berichtszeitraum:            30.06.2018 – 31.12.2018

Projektteam:          Frau Schwamborn (Projektleitung und Beratung), Frau Schwarz (Beratung), Frau Schmidke (Projektassistenz 1), Frau Schwarzer/ Frau Brons (Projektassistenz 2), Frau Jabar (Dolmetscherin)

Im Zeitraum vom 30.06.2018 – 31.12.2018 nutzten 143 Personen, darunter 41Kinder das Angebot der Erstberatung des Projekts „Rückkehr und Beratung Hamm“. Die Menschen kamen aus 24 verschiedenen Ländern.

In 30 Fällen wurde dann für insgesamt 51 Personen, in 18 Länder (32 männlich, 19 weiblich, darunter 13 Kinder) die freiwillige Rückkehr von unserer Rückkehrberatungsstelle unterstützt.

Darunter war für drei Fälle die Beantragung einer medizinischen Begleitung notwendig.

Die Hauptrückkehrländer waren Georgien (4 Fälle, 11 Personen) und Irak (4 Fälle, 6 Personen) sowie der Kosovo (2 Fälle, 8 Personen).

In 12 Fällen unterstützten wir bei der Beschaffung von Reisedokumenten.

33 Personen haben vor oder nach ihrer Rückkehr eine aus dem AMIF finanzierte Reintegrationshilfe erhalten.

Davon hat ein Rückkehrer ein Zuschuss für Existenzgründung erhalten (Tadschikistan/ Café mit Festsaal).

Die Rückkehr von 35 Personen wurde direkt mit Mitteln des AMIF kofinanziert.

Die „schnellste Rückkehr“ dauerte 6 Tagen von der Erstberatung bis zur Ausreise nach Serbien.

Die zeitintensivste Beratung in diesem Zeitraum mit erfolgter Ausreise (Kosovo) dauerte 60 Tage.

Am 23.10.2018 veranstaltete unsere Beratungsstelle das zweite Austauschtreffen für Rückkehrberater/innen aus NRW. Das Angebot wurde von 21 Rückkehrberatern*innen angenommen. Als Referenten waren die für die medizinische Begleitung durch IOM beauftragten Herren der Firma Melonet da.

Austauschtreffen

Drittes Austauschtreffen des Projekts „Rückkehr und Beratung Hamm“

Am 25.06.2019 dürfen wir zum dritten Austauschtreffen im Rahmen unseres AMIF geförderten Projektes „Rückkehr und Beratung Hamm“ einladen!

Bei diesem Treffen wird uns die IOM das Online-Antragsmodul vorstellen, über das zukünftig die Antragstellung bei IOM laufen wird.

Im Anschluss ist Zeit für Austausch über aktuelle Fragen eingeplant.

Wir freuen uns auf viele aktuelle Informationen und einen regen Austausch!

Projekt “Rückkehr und Beratung Hamm” gestartet


 

Am 30.06.2018 ist das durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfond geförderte Projekt „Rückkehr und Beratung Hamm“ gestartet.

Projektzeitraum: 30.06.2018 – 29.06.2020

Kofinanziert durch die Stadt Hamm,

in Zusammenarbeit mit den Kreisen Warendorf und Kreis Soest.

Im Projekt sind zwei Beraterinnen Vollzeit tätig, zwei weitere Kolleginnen verstärken das Projekt mit einer Stelle Projektassistenz. Nach Bedarf übersetzt ein Kollege für das Projekt deutsch-arabisch.

Im Zeitraum vom 30.06.2018 bis 31.12.2018 nutzten 143 Personen, darunter 34 Kinder das Angebot der Erstberatung des Projekts „Rückkehr und Beratung Hamm“. Die Menschen kamen aus 25 verschiedenen Ländern. In 30 Fällen wurde dann für insgesamt 51 Personen, in 18 Länder (32 männlich, 19 weiblich, darunter 13 Kinder) die freiwillige Rückkehr von unserer Rückkehrberatungsstelle unterstützt. In zwei Fällen war die Beantragung einer medizinischen Begleitung notwendig. Die Hauptrückkehrländer  waren Georgien (4 Fälle, 11 Personen) und Irak (4 Fälle, 6 Personen) sowie der Kosovo (2 Fälle, 8 Personen). In 19 Fällen unterstützten wir bei der Beschaffung von Reisedokumenten. 33 Personen haben vor oder nach ihrer Rückkehr eine aus dem AMIF finanzierte Reintegrationshilfe erhalten. Davon hat ein Rückkehrer einen Zuschuss für Existenzgründung erhalten (Tadschikistan / Cafe+ Festsaal).
Die Rückkehr von 35 Personen wurde direkt mit Mitteln des AMIF kofinanziert.

Die „schnellste Rückkehr“ dauerte 6  Tagen von der Erstberatung bis zur Ausreise nach Serbien.
Die zeitintensivste Beratung in diesem Zeitraum mit erfolgter Ausreise (Kosovo) dauerte 60 Tage.

Am 23.09.2018 veranstaltete unsere Beratungsstelle das erste Austauschtreffen für Rückkehrberater/innen aus NRW. Das Angebot wurde von 17 Rückkehrberatern*innen angenommen. Es konnten aktuelle Fragen geklärt werden und eine Themenliste für zukünftige Treffen erstellt werden.

Zwischen freier Entscheidung und Abschiebung

1320 Menschen aus 37 Ländern baten die Rückkehrberatungsstelle des DRK Hamm in den vergangen drei Jahren um Unterstützung bei der Rückkehr in ihre Heimat. Viele von ihnen hatten aus sehr unterschiedlichen Gründen für sich entschieden, nicht mehr in Deutschland bleiben zu wollen. Sicher ebenso viele dieser Menschen hatten jedoch auch erfolglos nach Asyl gefragt. Ihr Antrag auf Schutz in Deutschland wurde abgelehnt und sie waren verpflichtet, Deutschland zu verlassen. Der Ausreisepflicht folgend, wendeten sie sich an das DRK, um Hilfestellung zu bekommen bei der Rückkehr in ihr Herkunftsland.

Damit eine Rückkehr gelingen kann, hilft die Beratungsstelle bei der Vorbereitung der Reise und ebenso bei der Reintegration. Um diese Hilfestellungen leisten zu können, wurde die Rückkehrberatung des DRK-Kreisverbandes Hamm e.V.  seit 2016 bis Mitte 2018 durch den  „AMIF“, den Asyl-, Migration- und Integrationsfond der EU , gefördert. Um den Umfang der Unterstützung aufrechterhalten und zusätzlich auch Rückkehrberater aus NRW  beratend unterstützen zu können, stellte das DRK erneut einen Antrag auf Förderung bei der EU. Dieser wurde bewilligt, so dass die Unterstützung der geflüchteten Menschen fortgeführt und der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Rückkehrberatungsstellen in NRW vertieft werden kann.

Das erste Austauschtreffen, bei dem über aktuelle Themen der Rückkehrberatung gesprochen wurde, konnte bereits im Oktober unter sehr guter Beteiligung stattfinden.

Reintegration im Heimatland und Betreuung vor Ort durch eine Partnerorganisation

Bei einigen Rückkehrern ist es möglich, die Reintegration im Heimatland mit Hilfe von finanzieller Förderung und/oder einer Betreuung vor Ort durch eine Partnerorganisation zu unterstützen.

In diesen Fällen ist frühzeitig zu klären, ob ein Antrag auf Unterstützung bei der Reintegration durch eine andere Organisation gestellt oder ob ein Existenzgründungszuschuss aus Mitteln der EU gewährt werden kann. Letzteres ist unserer Beratungsstelle durch die AMIF-Förderung möglich. In diesem Zusammenhang hat sich hier eine Zusammenarbeit mit IntegPlan bewährt.

Weitere aufschlussreiche Informationen zur IntegPlan finden sie hier:

https://www.integplan.de/Startseite.36.0.html

Darüber hinaus gibt es folgende weitere Organisationen, die eine Reintegration im Heimatland fördern können:

URA

Dieses Projekt bietet Reintegrationsunterstützung nach einer Rückkehr in den Kosovo, um eine nachhaltige Wiedereingliederung in Ihrem Herkunftsland zu ermöglichen.

https://www.returningfromgermany.de/de/programmes/ura

http://www.bamf.de/DE/Rueckkehr/Reintegration/ProjektKosovo/projektkosovo-node.html

 

ERIN (European Reintegration Network)

Dieses Projekt bietet individuelle Unterstützung in Form von sozialer oder psychologischer Begleitung und Hilfe bei der Existenzgründung folgenden Herkunftsländern:

Afghanistan, Bangladesch, Côte d’Ivoire, Indien, Iran, Irak/ARK, Irak/Central, Marokko, Nigeria, Pakistan, Russische Föderation(nur Tschetschenien), Senegal, Somaliland, Sri Lanka, Sudan, Ukraine.

https://www.returningfromgermany.de/de/programmes/erin

https://www.bamf.de/DE/Rueckkehr/Reintegration/ProjektERIN/projekt_erin.html

 

Ipso Afghanistan

Die Internationale Psychosoziale Organisation (Ipso) ist eine in Deutschland ansässige humanitäre Organisation mit einem Standort in Afghanistan, die Menschen in Notsituationen psychosoziale Unterstützung bietet.

https://www.returningfromgermany.de/de/programmes/ipso-afghanistan

https://ipsocontext.org/de/

Perspektive Heimat

Dieses Programm des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ) unterstützt Menschen bei der freiwilligen Rückkehr in ihr Heimatland und schafft Startchancen in den Ländern Albanien, Kosovo, Serbien, Tunesien, Marokko, Nigeria, Ghana, Senegal, Irak, Afghanistan und Ägypten.

https://www.returningfromgermany.de/de/programmes/perspektive-heimat

https://www.bmz.de/de/themen/Sonderinitiative-Fluchtursachen-bekaempfen-Fluechtlinge-reintegrieren/deutsche_politik/aktionsfeld_4/index.jsp