Beschaffung von Pässen oder Passersatzpapieren

By | 28. November 2017

Eine Rückkehr in das jeweilige Heimatland ist ohne gültigen Reisepass oder ein Passersatzpapiere nicht möglich. Passersatzdokumente werden von den Botschaften des jeweiligen Landes oder für einige Länder auch von den Ausländerbehörden (EU Laissez-Passer) ausgestellt. Eine Rückkehr mit Reisepässen im Original ist immer vorzuziehen, da u.a. eine Anmeldung im Heimatland auf diese Weise leichter vorzunehmen ist.

In den Botschaften muss, mit wenigen Ausnahmen, ein Nachweis der Identität vorgelegt werden, um ein Ersatzreisedokument zu bekommen. Alle Botschaften haben unterschiedliche Vorgaben und Abläufe, die sich auch immer wieder ändern. Daher ist es notwendig, vor einer Fahrt zur Botschaft aktuelle Infos über eventuelle Gebühren und notwendige Unterlagen einzuholen.

 

Oft trauen sich die Rückkehrer zu Beginn in der Beratung nicht, vorhandene Dokumente zu zeigen, da sie diese eventuell vor den Behörden verschwiegen haben. Es hat sich gezeigt, dass es Sinn macht, mehrfach nach vorhandenen Ausweisdokumenten (Personalausweis, Geburtsurkunde, Zeugnisse usw.)  zu fragen und deutlich zu machen, dass die Beratungsstelle ausschließlich für den Rückkehrer arbeitet und keinerlei Dokumente einbehält o.ä. Besteht entsprechendes Vertrauen, können Dokumente häufig plötzlich wieder auftauchen oder mit Hilfe von anderen Personen beschafft werden.  Der Ablauf der Beschaffung von Ersatzdokumenten wird deutlich erleichtert und beschleunigt und somit auch die Zeit bis zur Ausreise verkürzt.